Aktueller Termin

Oktober 4, 2011

28. Oktober 2011
20 Uhr
Theater o.N.
Kollwitzstr. 53
10405 Berlin
Tel.: 030 4409214
Email: info@theater-on.com

Epos – die Erzählung geht weiter IV
Johann Fischart:
Affentheurlich Naupengeheurliche Geschichtklitterung

Von Thaten und Rhaten der vor kurtzen langen unnd je weilen Vollenwolbeschreiten Helden und Herren Grandgoschier Gorgellantua und deß Eiteldurstlichen Durchdurstlechtigen Fürsten Pantagruel von Durstwelten, Königen in Utopien, Jederwelt Nullatenenten und Nienenreich, Soldan der Neuen Kannarien, Fäumlappen, Dipsoder, Dürstling, und OudissenInseln: auch Großfürsten im Finsterstall und Nubel NibelNebelland, Erbvögt auff Nichilburg, und Niderherren zu Nullibingen, Nullenstein und Niergendheym.
Etwan von M. Frantz Rabelais Frantzösisch entworffen: Nun aber überschrecklich lustig in einen Teutschen Model vergossen, und ungefärlich oben hin, wie man den Grindigen laußt, in unser MutterLallen über oder drunder gesetzt.
Auch zu disen Truck wider auff den Ampoß gebracht, und dermassen mit Pantadurstigen Mythologien oder Geheimnusdeutungen verposselt, verschmidt und verdängelt daß nichts ohn das Eisen Nisi dran mangelt.
Durch Huldrich Elloposcleron
präsentiert von Andreas Arend, June Telletxea und Niklas Trüstedt
und einem Überraschungsgast!

Sommer 2011

Juli 18, 2011

am Samstag, 27. August 2011

im Vorpommerschen Künstlerhaus
Heinrichsruh
und 
am Sonntag, 28. August 2011
um 17.00 Uhr
in der Dorfkirche Herzfelde bei Templin

Zurück zum Ursprung – Drei mal Renaissance

Spanien: Romances
England: Mirth and Melancholy
Deutschland: Affentheuerliche, Naupengeheurliche Geschichtklitterung Anno 1575
+ ein Überraschungsland!

Werke von: Diego Pisador, John Dowland, Ludwig Senfl, Johann Fischart u. a.

June Telletxea, Gesang
Andreas Arend, Laute
Niklas Trüstedt, Viola da Gamba und Sprecher

In der Renaissance, auch „frühe Neuzeit“ genannt, wurzeln viele Themen und Probleme, die bis heute westliches Denken und Handeln bestimmen, zum Beispiel die Verhältnisse Mensch – Maschine oder Wissenschaft – Religion etc. Das Wort Renaissance selbst bedeutet „Wiedergeburt“ und beschreibt die Wiedergeburt der Antike in der Nachfolge des späten Mittelalters. Für uns ist es also eine klingende Reise doppelt zu den Ursprüngen: In die Antike als Ursprung der frühen Neuzeit, in die frühe Neuzeit als Ursprung unserer Epoche.

am Sonnabend, 13. August 2011
um 17.00 Uhr
im Kloster Altfriedland – märkisch Oderland

Musik um Monteverdi
Lamento d´Arianna, Lettera amorosa und anderes

Relief Lenormant

June Telletxea, Sopran
Thomas Friedländer, Zink, Perkussion und Postillon
Dohyo Sol, Chitarrone und Barockgitarre
Andreas Arend, Chitarrone, Laute und Rezitation


Arianna in Amsterdam

April 21, 2011

Das Arianna Projekt in Amsterdam
mit der Fokker-orgel, die über 31 Töne pro Oktave verfügt

am 15 Mai 2011
um 11.00 Uhr 
im Muziekgebouw aan ’t IJ,
BAM Zaal, Piet Heinkade 1, Amsterdam

Neben „Arianna in Ballo“ erklingen auch Werke von Antonio Bertali, Biagio Marini und Andreas Oswald.

Die Musiker sind:
June Telletxea, Sopran / Andreas Arend, Laute und Rezitation / Aureliusz Golinski, Violine / Joshua Cheatham, Viola da Gamba / Wim Becu, Posaune / Manuel Lucas, Percussion / Ere Lievonen, Fokker-orgel

Der Ariadnemythos in unserer Version
Erster Teil: Theseus, athenischer Held, reist per Schiff nach Kreta, an den Hof König Minos, um den Minotaurus zu töten. Ariadne, Tochter des Königs verliebt sich in ihn. Sie hilft ihm bei seinem Unterfangen, unter anderem mit dem Faden, durch dessen Hilfe Theseus wieder aus dem Labyrinth findet. Theseus verspricht sie zu heiraten. Sie reisen gen Athen. Auf Naxos halten sie an um zu rasten, und verbringen die Nacht dort. Als Ariadne am nächsten Morgen erwacht ist sie allein. Theseus und seine Mannen sind weitergefahren. Er hat sie einfach vergessen.
Zweiter Teil: Das Lamento der Arianna. Ariadne fleht den wegsegelnden Theseus übers Meer hinweg an zurückzukommen, versucht sein Mitleid zu wecken, macht Vorwürfe, verflucht ihn, entschuldigt sich – keine Antwort. Sie bereitet sich auf ihren Tod vor.
Dritter Teil: Der Gott Bacchus, begleitet von Mänaden und Satyrn, besucht Naxos. Er nähert sich Ariadne und sie heiraten.


am 18.3.2011

um 20 Uhr
im Theater o.N.
Kollwitzstr. 53
10405 Berlin
Tel.: 030 440 92 14
Email: info(at)theater-on.com

Das Arianna-Projekt

Der lateinische Dichter Catull schrieb in den letzten Jahren der römischen Republik sein einziges Buch. Wir präsentieren Teile aus dem darin enthaltenen Miniaturepos, welches u.a. den Ariannamythos schildert.

Diese Schilderung nehmen wir zum Ausgangspunkt für ein Musiktheater, das Arianna-Projekt. Es umrahmt das berühmte „Lamento d´Arianna“ von Claudio Monteverdi (1608).

Unser neues Musiktheater ist für das seltene 31-stufige Tonsystem konzipiert, was spezielle Instrumente und deren besondere Klangfarben nach sich zieht.

Das Bühnenbild verspricht maritim zu werden.

Als special guests haben sich angesagt:

Dohyo Sol, Theorbe (Malmö) und Ciru Lucas, Percussion (Berlin-Madrid)

fand statt

am 14.1.2011
um 20 Uhr
im Theater o.N.
Kollwitzstr. 53
10405 Berlin
Tel.: 030 440 92 14
Email: info(at)theater-on.com
Plakat 14.1.2011

Plakat von Niklas Trüstedt

Wieder stürzen wir uns in den nie versiegenden Strom der Erzählungen mit Musik.
Auf dem Programm stehen:
„Daphne“ aus den Metamorphosen des Ovid, englische Lute-songs, ein kleiner Ausschnitt aus Romeo und Julia, spanische Romances (epische Lieder) und mehr.
Als special guest begrüßen wir den Zeichner und Künstler Henrik Jacob (siehe Link auf dieser Seite)

Am 29. Oktober 2010 konnten wir ein lang ersehntes Projekt im Theater o. N. Zinnober in der Kollwitzstr. 53 in Berlin realisieren. In Zusammenarbeit mit Niklas Trüstedt traten wir auf mit dem Programm

„Epos“ – die Erzählung geht weiter.

Es gab eine kurze Version von „Picus“ aus den Metamorphosen des Ovid, Kantaten von Alessandro Scarlatti und Antonio Vivaldi, baskische Volkslieder und die Geschichte „Wald unendlich“, vorgetragen von Niklas Trüstedt mit Begleitung von June Telletxea und Andreas Arend in Form von Geräuschen, leisen Tönen und mikrotonalen Jahreszeiten-Kanons.
Niklas Trüstedt hat auch das klingende Bühnenbild sowie die Einladungskarte beigesteuert.

Eine Erzählung aus den Metamorphosen des Ovid mit Musik

 

Text: Metamorphosen des Ovid
Musik: Luyz de Narváez, John Dowland, Giovanni Pierluigi de Palestrina, Andreas Arend u. A.

June Telletxea als Circe
Andreas Arend als Ovid
Szenische Einrichtung: Sabine Hayduk
Kostüme: Yara Burkhalter

 

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