Alchemie der Klänge

August 17, 2018

KONZERT im Rahmen der Uckermärkischen Musikwochen
Sonntag, 26. August 2018 / 15.00h
Kirchlein im Grünen / Alt Placht, Densow bei Templin Eintritt € 15 / 10
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Das Heidelberger Lautenbuch des Sebastian Ochsenkun entstand 1558 auf Bestellung seines Dienstherrn, dem Kurfürsten Ottheinrich von der Pfalz. Es ist war das bis dato umfänglichste seiner Art in Deutschland, und spiegelt die krasse Fortschrittlichkeit in der kurzen Amtszeit des Fürsten. Dieser in vieler Hinsicht schwergewichtige Kunstmäzen, ständig in Geldnot, ließ im Apothekerturm des Heidelberger Schlosses ein alchemistisches Labor einrichten, wo man nach dem Stein der Weisen suchte, vielleicht auch nach dem Rezept für die Herstellung von Gold.
Die erlesen besetzte Kapelle und sein Lautenist Ochsenkuhn spielten und sangen ihm seine Lieblingsmusik vor, Motetten der Großen wie Josquin des Près, Charles Mouton, auch deutsche Gesellschaftslieder von Gregor Petschin oder Caspar Othmayr, und italienische Madrigale und französische Chansons.
Das Konzertprogrammen beinhaltet diese Mischung, und wird ergänzt von zeitgenössischen Texten, etwa von Hans Sachs, dem Nürnberger Schumacher, der der Welt aufs Maul zu schauen verstand.

June Telletxea und Jan Kobow, Gesang
Matthias Müller, Gambe / Niklas Trüstedt Gambe und Sprecher
Andreas Arend, Laute und musikalische Leitung

 

 

Aktuell

August 7, 2018

INSPIRATION – italienischer Gusto in Europa

Klosterruine Altfriedland bei Neuhardenberg
Samstag, 11.8.2018
16.00 h

Botticelli: La nascita di Venere. Detail. Public Domain

June Telletxea, Gesang | Veronika Skuplik, Violine | Andreas Arend, Theorbe
Werke von Claudio Monteverdi, Carlo Gesualdo, Simone Molinaro und anderen

Colours

August 21, 2017

Konzert im Rahmen der Uckermärkischen Musikwochen
Sonntag, 27. August 2017, 16.00 Uhr
Scheune Gutshof der deutschen Romantik Bülowssiege, Am Dammsee
http://www.uckermaerkische-musikwochen.de
Photo: Michael MaggsCoulour, Farbe, ist die Übersetzung des indischen Wortes Raga. Ein Raga ist eine Art Tongeschlecht und einer der wichtigsten Bausteine der klassischen indischen Musik.
Das lateinische Wort color kann in der Renaissance für Verzierungen stehen, mit denen die ausübenden Musiker in das Material bestehender Werke eingreifen, und sie damit wesentlich verändern. Das Programm enthält europäische Musik der Renaissance und klassische indische Ragainterpretation. Ausgezeichnete Musiker stehen für die Qualität der Darbietungen – eine klingende Farbenexplosion.
Ensemble Südostpassage
June Telletxea, Gesang | Doron Sherwin, Zink | Andreas Arend, Laute und Theorbe | Thomas Pitt, Bassvioline | Sebastian Dreyer, Sitar | Ravi Srinivasan, Tabla.

Freitag, 3. Juni 2016, 20.00 Uhr
Theater o.N.
Kollwitzstrasse 53, 10405 Berlin

EPOS IX die Erzählung geht weiter – Reihe für Literatur und Musik

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Historia von Dr Johann Fausten

Die gesammelten Legenden um den „weitverschreyten Schwarzkünstler“ erschienen 1587 bei dem Frankfurter Buchdrucker Johann Spieß. Der anonyme Autor machte den Mythos Faust damit bis weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums und seine Zeit hinaus bekannt. Auf dieser Grundlage gestalten wir den Abend mit erlesener Musik, zum Beispiel von Orlando di Lasso, aber auch jüngeren Komponisten. Illustre Gäste helfen uns dabei:
Adrian Rovatkay am Fagott und als Maler / Bühnenbild
Beatrix Hülsemann, Violine
Max Hattwich, Stromgitarre
Julian Trüstedt, juristische Einschätzung des Falls
Präsentiert von Andreas Arend und Niklas Trüstedt (auf dem Foto|grafiert von Julian Trüstedt)

LIEDER.SONGS.CANCIONES.

am 19. Mai 2016, 20 Uhr
Luftraum Schöneberg, Maienstraße 4,
10787 Berlin, U-Bahnhof Nollendorfplatz,
Tel: 030 211 58 90

am 21. Mai 2016, 20 Uhr
und Familienkonzert am 22. Mai, 12 Uhr
Kammermusiksaal Friedenau, Isoldestr. 9
12159 Berlin, S+U Bundesplatz
Tel: 030 8 59 19 25
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___________________________Frau Musica_____________________

Liedgut der frühen Neuzeit, meist auf Deutsch. Kennern zergehen Titel wie „Die Brünnlein die da fließen“, „Einstmals in einem tiefen Thal“ oder „Es wolt ein Maidlin Wasser holn“  wie besagtes Wasser im Munde.
Damit nicht genug präsentieren wir lustige Intermezzi zwischen den alten Liedern. Dabei werden June Telletxea, Sopran und Andreas Arend, Laute unterstützt vom Potsdamer Jaye Consort, das auf vier baulich feinstens aufeinander abgestimmten Violen da Gamba musiziert.
Am 22.Mai dann das Familienkonzert mit dem „Ohrwurm“, der Kinder und Erwachsene durch Teile der oben beschriebenen Klanglandschaften geleiten wird.
Zitat aus dem „Ohrwurm“-Lied: „Ich höre gerne Lachen, und solche Sachen / und denke gern daran wie, wie schön ein Tag sein kann“
Ein Tag? drei Tage! Lieder, Songs und Canciones.

 

 

The Seafarer in Altfriedland

September 2, 2015

Samstag, 12.09.2015, 16.00 Uhr
Klosterruine Altfriedland im Oderbruch (bei Neuhardenberg)

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THE SEAFARER
Die wahre Geschichte eines Seefahrers, der liebte, sich trennte, auf den Weg machte, über die Meere segelte und – zurückkehrte.
Englische Lute-songs von John Dowland (1562-1626) und anderen, „Come again“, „Come away, come sweet love“, aber auch „Come, heavy sleep“. Dazu die „Humorous Pavin“ von Cpt. Hume, und die Vertonung des angelsächsischen Gedichts aus dem 10. Jahrhundert, The Seafarer. Extra für dieses Programm wurde eine spezielle Drehleier gebaut, die auch erklingen wird.

Werke von: John Dowland, Tobias Hume, Thomas Morley, Thomas Robinson und anderen.
Artemision-Ensemble. June Telletxea, Sopran, Andreas Arend Laute, Niklas Trüstedt, Viola da Gamba

Chansons

Juni 25, 2015

Donnerstag, 2. Juli 2015
20 Uhr
Kammermusiksaal Havelschlösschen
Waldmüllerstr. 3 Potsdam Glienicke
Telephon 0331/7481496

STADT – und MONDSCHLAGER

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Was kommt heraus, wenn man das deutsche Lied des 17. Jahrhunderts motorisiert? – Schlager!

Ein Sommerfest, eine Serenade zum Mitwippen, ein Abend für Puristen – Puristen, aber von was eigentlich? Lieder vom Mondmann, vom Wassermann, von der Ameise, stiller Mittag, Sweet Sue und andere dazu.

Das Jaye Cosort auf vier Gamben, June Telletxea, Gesang, Rüdiger Ruppert, Perkussion, Max Hattwich, Chitarrone und Dan Arras Eden, Laute, Gesang und Komposition.

Freitag, 12. Juni 2015
20 Uhr
Theater o.N.
Kollwitzstr. 53
10405 Berlin

EPOS – die Erzählung geht weiter VIII | Reihe für Literatur und Musik

Das Wüste Land

Henrik Jacob, Illustration zu "Bubbles", Berlin 2015

Henrik Jacob, Illustration zu „Bubbles“, Berlin 2015

April ist der grausamste Monat, er treibt
Flieder aus toter Erde…

Datta. Dayadhvam. Damyata…

Das Gedicht Das wüste Land (original: The Waste Land), in den frühen 1920er Jahren von T.S. Eliot geschrieben, besteht aus 433 Zeilen voller Andeutungen, Bedeutungen und vielschichtiger Aussagen. Im englischsprachigen Raum gilt es wirkungsgeschichtlich als eines der bedeutendsten Gedichte des 20. Jahrhunderts.

Diesem Text stellen wir neue Kompositionen für Theorbe und Laute, Gesang und Pardessus de Viole gegenüber, die 2011 bis 2015 entstanden sind, in der Musiksammlung „Bubbles“ (Berlin 2015) vertreten sind, und hiermit teilweise zum ersten Mal öffentlich aufgeführt werden.

Präsentiert von June Telletxea, Andreas Arend und Niklas Trüstedt.
Special Guest: Heidi Gröger, Pardessus de Viole
Wir danken Heike Walter und Henrik Jacob für ihre Zeichnungen in dem Manuskript der „Bubbles“, welches man an diesem Abend exklusiv betrachten kann.

Freitag, 24. Oktober 2014
20 Uhr
Theater o.N.
Kollwitzstr. 53
10405 Berlin

EPOS – die Erzählung geht weiter VII | Reihe für Literatur und Musik

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Cantaten für Sopran und Basso Continuo von Alessandro Scarlatti (1660 –1725) sind der Ausgangspunkt für musikalisch-literarische Erkundungsgänge seiner Geburtsinsel. Höchst illustre Gäste werden Wesentliches und von seinen Cantaten wesentlich Verschiedenes zu dem Abend beitragen.

Präsentiert von June Telletxea, Niklas Trüstedt und Andreas Arend

Gäste: Etta Scollo, Gesang und Gitarre. Beatrix Hülsemann, Violine

Freitag, 8. November 2013
20 Uhr
Theater o.N. 
Kollwitzstr. 53
10405 Berlin

EPOS – die Erzählung geht weiter VI | Reihe für Literatur und Musik

Gugemar
Oper von Tristan Chèvrefeuille nach Marie de France, mit einem Intermezzo

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Eine Ritter – und Liebesgeschichte, übersetzt um 1200 vom Bretonischen in das Französische, für ein normannisches Publikum in England. Die Autorin ist Marie de France, wahrscheinlich eine hohe Adelige, deren Identität aber bis heute nicht geklärt ist.
Eigentlich sollte noch Niklas Trüstedts Stück „Der Stein der Weisen oder Abel und Wieland“ aufgeführt werden, es muß wegen Krankheit entfallen. Wir hoffen sehr auf ein anderes Mal. Beiden Stücken sollte der gleiche Prolog verbindend voranstehen, und er steht jetzt am Anfang des Konzertes: ein Gedicht von Hermann Hesse, das die romantischen Abgründe magischen Denkens gleichermassen beschwört, wie es ihnen eine charmante Absage erteilt.

Hannah Puschke, Sprecherin, June Telletxea, Gesang und Harmonium, Andreas Arend, Laute und E-Gitarre, Wilfried Staufenbiel, Gesang, Sahra Perl, Viola da Gamba, Gisla Burkhardt, Bühnenbild