Colours

August 21, 2017

Konzert im Rahmen der Uckermärkischen Musikwochen
Sonntag, 27. August 2017, 16.00 Uhr
Scheune Gutshof der deutschen Romantik Bülowssiege, Am Dammsee
http://www.uckermaerkische-musikwochen.de
Photo: Michael MaggsCoulour, Farbe, ist die Übersetzung des indischen Wortes Raga. Ein Raga ist eine Art Tongeschlecht und einer der wichtigsten Bausteine der klassischen indischen Musik.
Das lateinische Wort color kann in der Renaissance für Verzierungen stehen, mit denen die ausübenden Musiker in das Material bestehender Werke eingreifen, und sie damit wesentlich verändern. Das Programm enthält europäische Musik der Renaissance und klassische indische Ragainterpretation. Ausgezeichnete Musiker stehen für die Qualität der Darbietungen – eine klingende Farbenexplosion.
Ensemble Südostpassage
June Telletxea, Gesang | Doron Sherwin, Zink | Andreas Arend, Laute und Theorbe | Thomas Pitt, Bassvioline | Sebastian Dreyer, Sitar | Ravi Srinivasan, Tabla.

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Nachtmusik Theorbe

November 21, 2016

Samstag, 26.11.2016, 22.00 h
Radialsystem V
Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin
Billets: 030 288 788 588
http://www.radialsystem.de

NACHTMUSIK THEORBE

Andreas Arend spielt Werke von Giovanni Girolamo Kapsperger (1580-1651) und neue Musik für Theorbe.
Kapsperger war einer der ersten Meister dieser Basslaute des 17. Jahrhunderts. Sie fällt durch ihre langen und sonoren Baßsaiten auf – beeindruckt aber bei näherem Hinsehen und Hinhören durch die Fähigkeit, sowohl Operndramatik monteverdischer Prägung gerecht zu werden, als auch intime Botschaften in die Stille senden zu können – epochenübergreifend.

Freitag, 30. Oktober 2015
20 Uhr
Theater o.N.
Kollwitzstr. 53
10405 Berlin

EPOS – die Erzählung geht weiter VIII | Reihe für Literatur und Musik

Das Wüste LandthunderDas Gedicht „Das wüste Land“ (original: The Waste Land, von T.S.Eliot) entstand in den frühen 1920er Jahren und erlangte große Bekanntheit. Es steckt voller Zitate, Andeutungen, vielschichtiger Verbindungen und geht mit seiner eigenartigen Stimmung doch sehr ans Herz. Die Legende berichtet, daß man es nachts in Oxford mit Megaphon aus dem Fenster des Studentenheims rezitiert hat.
Dazu gibt es neue Musik aus einer Sammlung von Stücken für Theorbe, Laute und Stimme, „Bubbles“. Es erklingt z.B. die Sonate für Chitarrone, das Rondeau „La Friteuse“, oder -als Intermezzo- die vertonten Sicherheitsbestimmungen für Fluggäste.
Präsentiert von June Telletxea, Andreas Arend und Niklas Trüstedt.
Special guest expected!

 

Freitag, 12. Juni 2015
20 Uhr
Theater o.N.
Kollwitzstr. 53
10405 Berlin

EPOS – die Erzählung geht weiter VIII | Reihe für Literatur und Musik

Das Wüste Land

Henrik Jacob, Illustration zu "Bubbles", Berlin 2015

Henrik Jacob, Illustration zu „Bubbles“, Berlin 2015

April ist der grausamste Monat, er treibt
Flieder aus toter Erde…

Datta. Dayadhvam. Damyata…

Das Gedicht Das wüste Land (original: The Waste Land), in den frühen 1920er Jahren von T.S. Eliot geschrieben, besteht aus 433 Zeilen voller Andeutungen, Bedeutungen und vielschichtiger Aussagen. Im englischsprachigen Raum gilt es wirkungsgeschichtlich als eines der bedeutendsten Gedichte des 20. Jahrhunderts.

Diesem Text stellen wir neue Kompositionen für Theorbe und Laute, Gesang und Pardessus de Viole gegenüber, die 2011 bis 2015 entstanden sind, in der Musiksammlung „Bubbles“ (Berlin 2015) vertreten sind, und hiermit teilweise zum ersten Mal öffentlich aufgeführt werden.

Präsentiert von June Telletxea, Andreas Arend und Niklas Trüstedt.
Special Guest: Heidi Gröger, Pardessus de Viole
Wir danken Heike Walter und Henrik Jacob für ihre Zeichnungen in dem Manuskript der „Bubbles“, welches man an diesem Abend exklusiv betrachten kann.

unterm Sternenhimmel…

August 31, 2013

Musik auf den Spuren von Galileo Galilei
Am 14.9.2013 um 16.00 in der Klosterkirche Altfriedland / OderbruchKlosterkirche_Altfriedland_Innen_2Die Galileis und die Musik – eine Familiengeschichte, die mit Vincenzo Galilei beginnt. Er, der als Lautenist der Spätrenaissance traditionellen Pfaden folgte, sorgte als Musiktheoretiker mit radikalen Forderungen für Kontroversen. Für diese sorgte auch sein erster Sohn Galileo Galilei, Mondbeobachter mit dem Fernrohr, Physiker, Kopernikaner und Angeklagter der Inquisition. Um den damaligen Papst Urban VIII. erklang die Musik von Kapsperger, Frescobaldi und anderen großen Musikern. Galileos Bruder Michelangelo Galilei war Lautenist in München und hinterließ ein Buch mit Sonaten für sein Instrument.

ArtemisionEnsemble: June Telletxea, Sopran; Rahel Mai, Violine, Niklas Trüstedt, Viola da Gamba und Stimme; Andreas Arend, Laute und Theorbe.